Wissenschaft hinter der Methode



Burrhus Frederic Skinner. Einer der bedeutendsten Psychologen unserer Zeit. Skinner wurde am 20. März 1904 in Susquehanna, USA geboren. Im Jahr 1945 wurde er Vor­sitzender der Psychologieab­teilung an der Indiana Universität.

Skinner entdeckte die Theorie der operanten Konditionierung und beschrieb sie folgendermaßen: „Ein Benehmen folgt durch einen verstärkenden Anreiz. Die daraus entstehenden Ergeb­nissen steigern mit sehr großer Wahrscheinlichkeit das Benehmen in der Zukunft. ”

Mit anderen Worten: durch Üben des selben Benehmens, Negativ oder Positiv, folgt eine Reaktion, in diesem Fall Angstsymptome. Dieses Benehmen wird schließlich instinktiv!

Das ist genau, wie sich eine Angststörungen bilden. Sie benehmen sich besorgt, Ihre Angstsymptome verschlechtern sich, Ihr Benehmen wird von den Symptomen unterstützt, und das Benehmen wird in Ihrem Unterbewußtsein als instinktiv abgelegt. Die Theorie des Herrn Skinner wurde die Basis für viele Theorien der modernen Psychologie bezüglich des Benehmen und der Gewohnheit.

Am 18. August 1990 starb B. F. Skinner - seine Theorien wurden von dem bekanntesten Psychiologen unserer Zeit weitergeführt.


Warum ist diese Theorie so wichtig als Grundlage für die Linden Methode?
Jede einzelne Angststörung, jede einzelne Panikattacken, jede einzelne Phobie, OKS & PTSS wird durch die gleiche Art und Weise verursacht und am Leben gehalten. Durch ein kleines Organ im menschlichen Gehirn namens Amydala. Es ist ein mandelförmiges Organ und ist Teil des lymbischen Systems.

Die Tatsache, dass die Amygdala das Angstlevel kontrolliert, ist schon lange kein Geheimnis mehr unter Wissenschaftlern weltweit und ist auch von nationalen und internationalen Gesundheitsinstituten bestätigt worden.

Ganz gleich wie schwerwiegend Ihre Symptome sind, ganz gleich, wie lange Sie schon Angst haben und/oder in Panik geraten, dieses winzige Organ ist 100%ig verantwortlich.

Was bedeutet das für den Betroffenen?
Innerhalb des lymbischen System fällt die Amydala Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden. Sie funktionieren wie ein Schalter oder ein Messgerät – sie ist entweder eingeschaltet oder abgeschaltet. Die Aufgabe der Amygdala, bei Angststörungen wie Panikattacken, Phobien, allgemeiner Angst und Zwangsvorstellungen, ist es die ängstliche Reaktion zu aktivieren und zu regulieren. Sie tut dies, indem sie eine Entscheidung trifft, die auf Informationen beruht, die ihr von Sinnes­organen wie dem Ohr, dem Auge oder der Nase gesendet wird. Wenn Sie also sehen oder hören, dass sich ein großer Hund auf sie zubewegt, senden die Augen und die Ohren eine Nachricht an die Amygdala, die dann angemessen reagiert - Oder UNANGEMESSEN!

Leider ist es auch möglich, dass dieser Schalter, der die Angst reguliert auf ein höheres Level als normal eingestellt werden kann. Wenn also dieser Schalter nicht richtig funktioniert, erfahren Sie ständig ein erhöhtes Maß an Angst. Die Amygdala wurde neu eingestellt. Ihr Körper und Ihr Gehirn denken dann, dass dieses Maß an Angst vollkommen normal ist, aber Sie selbst wissen, dass irgendetwas nicht stimmt! Die Amygdala wurde damit aufgrund von etwas, dass sich erlerntes Verhalten nennt, neu eingestellt.

Zum erlernten Verhalten gehören auch Dinge wie das Autofahren, lesen oder zu lernen, wie man ein Instrument spielt. Bei all diesen Vorgängen unterstützt die Wiederholung der Dinge das Erlernen. Die Amygdala lernt durch Wiederholungen eine neue Verhaltensweise. Das passiert dadurch, dass sie ständig Reizen ausgesetzt ist, die Angst produzieren oder auch durch einen plötzlichen Anstieg ihres Stress- oder Angstlevels aufgrund von beruflichem Druck, eines Trauerfalles oder durch Einschüchterung beispielsweise. Durch diese Wiederholungen denkt die Amygdala, dass diese neue Verhaltensweise zu 100% angemessen ist - sie stellt sich auf dieses neue instinktive Level ein.

Die berühmteste wissenschaftliche Studie über diese Art von Konditionierung ist die des Wissenschaftlers Ivan Pavlov und seinen Hunden.

Der bedeutende Psychologe, und Nobelpreisträger, Ivan Pavlov läutet immer eine Glocke bevor er seine Hunde fütterte; nach einer Zeit konnte Pavlov die Hunde dazu bringen, Speichel zu produzieren nur indem er die Glocke läutete. Die Hunde waren durch eine operante Konditionierung angepasst worden: GLOCKE BEDEUTET NAHRUNG. Die läutende Glocke war, auch ohne Nahrung, in der Lage, mit dem unterbewussten Verstand des Hundes direkt zu kommunizieren.

Genau das selbe passiert bei Angststörungen, Panikattacken, Phobien und innere Zwänge. Ein Mensch mit diesen Störungen fürchtet sich genau vor diesen Symptomen - diese Furcht wiederum produziert mehr Symptome, diese Symptome produzieren Furcht, die Furcht produziert Symptome und so geht es unaufhörlich weiter!

Wir werden in einem Teufelskreis aus Angst gefangen, den nur sehr wenig durchbrechen konnten - bis vor kurzem! Können Sie jetzt erkennen, dass Angststörungen wie Panikattacken in Wirklichkeit keine mentalen Krankheiten sind? Es sind verhaltensbedingte Zustände, die von tief sitzenden Angewohnheiten genährt werden! So einfach ist das.

Nur:
Indem wir diese Angewohnheiten, die die Fehlfunktion steuern und zwanghafte Gedanken sowie das „Was wenn“-Gedankenmuster der Angst entstehen lassen, entfernen, können wir den Kern der Fehlfunktion zerstören. Sobald dieser Prozess beginnt, ist die Veränderung die dann im Betroffenen passiert, nichts Übernatürliches mehr.

Was also ist die Lösung?
Medikamente sind nicht die Antwort - auch nicht Psychotherapie oder Hypnose, die lediglich Ihr Bewusstsein auf Ihr Unterbewusstsein ausrichtet. Die Lösung ist stattdessen eine strukturierte Methode, die die Veränderungen die in Ihrem Unterbewusstsein, der Amygdala entstanden sind umkehrt, die ängstlichen Angewohnheiten auslöscht und Ihren „ Angstpegel“ wieder auf ein angemessenes Maß reduziert. Sie denken jetzt vielleicht, das hört sich schwierig an - ist es aber nicht.

Jeden Tag tun wir Dinge, bei denen wir entweder etwas Neues lernen oder neue Verhaltens­weisen produzieren oder bei denen etwas schon länger Erlerntes aufgefrischt wird. Auch können wir unser körperliches Befinden sehr stark mit der Kraft der Gedanken beeinflussen; psychosomatische Zustände sind ein excellentes Beispiel dafür, wie wir unsere Gesundheit negativ beeinflussen können.
Wenn ich Ihnen sage Sie sollen sich vorstellen, dass Sie zu Ihrem Kühlschrank gehen, eine kalte, saftige, frische Zitrone herausnehmen, sie in Stücke schneiden und einen großen Bissen essen sollen, werden Sie vielleicht nur aufgrund des Gedankens Speichelfluss bekommen. Wenn das bei Ihnen klappen sollte, war ich in der Lage Ihre Physiologie nur durch Worte zu kontrollieren. Das ist nur der Versuch ein sehr komplexes System zu erklären - Sie haben den Effekt bemerkt, oder etwa nicht?

Wenn Sie lernen ein Fahrrad zu fahren, ersetzen Sie „schlechtes Fahrrad fahren” durch „gutes Fahrrad fahren”, und zwar dann wenn Sie etwas geübter darin sind - Ihr Gehirn ersetzt nun automatisch einige Grundsätze mit anderen und überschreibt sozusagen das Erlernte, das veraltet ist.

Wenn unser Gehirn diesen „Frühjahrsputz“ nicht durchführen würde, wäre es mit veraltetem, nutzlosen Durcheinander überfüllt!

Genau dasselbe können Sie mit Ihrer Angstfehlfunktion tun. Überschreiben Sie das veraltete und ersetzen Sie es mit neuem angstfreien Verhalten.

Das Nationale englische Institut für mentale Gesundheit (NIMH) veröffentlichte im Jahre 2002 folgende Studie:

„Täusche dem Gehirn das „Alles klar”-Zeichen vor und die Angst bei Ratten wird
unterdrückt! Wissenschaftler des Nationalen Insitituts für mentale Geesundheit (National Institute of Mental Health – NIMH) haben einen hochtechnologisierten Weg herausgefunden, durch den bei Ratten die Angst unterdrückt werden kann. Sie haben das „gehirnliche” Equivalent eines „Alles klar”-Signales entdeckt, das, wenn man es simuliert, die Angst komplett abschaltet. Diese Entdeckung könnnte zu einer medikamentenfreien, psychiologischen Behandlung für sämtliche Symptome, die durch Angstzustände ausgelöst werden, werden.

Ratten werden normalerweise förmlich starr vor Angst, wenn Sie einen Ton hören, der normalerweise in Verbindung mit einem Elektroschock ausgelöst wird. Dr. Gregory Quirk und Mohammed Milad, Ponce School of Medicine, Puerto Rico, haben nun bewiesen, dass wenn man den vorderen Teil des Gehirns, den prefrontalen Cortex, diese Angst ausschaltet, weil dem Gehirn dadurch ein „Sicherheitssignal” vorgegauckelt wird.


Hier der Bericht vom 7  November 2002.
„Wenn man wiederholt traumatischen Situationen ausgesetzt wird, die keinerlei nachteilige Konsequenzen mit sich führen, wird die ängstliche Reaktion nach und nach abgebaut”, erklärt Quirk. „dieser Abbau von ängstlichen Reaktion ist eher ein aktiver als passiver Prozess. Dadurch wird nicht die Assoziation der Angst aus dem Gehirn gelöscht, sondern das Gehirn erlernt ein neues Sicherheitsgefühl.”

Genau diese wissenschaftliche Entdeckung habe ich bereits Jahre zuvor gemacht, genau darauf basiert seit fast 10 Jahren meine Methode!

Sie benötigen keine Hypnose, Sie benötigen keine Therapie, Sie benötigen keine Medikamente oder irgendeine andere Art medizinischer Therapie - Sie benötigen eine Ansammlung sehr zielgerichteter Grundsätze, die das schnell erreichen können und vor allem dauerhaft sind!

Wenn Sie diesen Punkt erreicht haben, werden Sie nie mehr einen Rückfall haben!

Ich weiß, was es bedeutet ängstlich zu sein, wie es ist vom Aufwachen bis zum eventuellen Einschlafen zu leiden.

Ich weiß wie es ist sich zu fürchten, alleine und verzweifelt zu sein und genau aus diesem Grund, versorge ich jeden Menschen, der sie benötigt, mit der Linden Methode. Ihr Erfolg ist nicht zu leugnen, ihr System zur Unterstützung ist überzeugend und kein anderes Hilfsmittel zur Angstbewältigung bietet ein solches Maß an persönlichem Kontakt.

Ich sage meinen Mitarbeitern immer, dass wir niemals aufgeben dürfen und das tun wir auch nicht! Unsere Bemühungen, den Zustand eines jeden Betroffenen zu verbessern, enden nicht, ehe wir wissen, dass sie wieder gesund sind.Wir lassen keinen Betroffenen unzufrieden weggehen! Jeder unserer Klienten erhält persönliche Aufmerksamkeit, individuellen Rat und die beste unterstützende Beratung.

Sie müssen nicht befürchten, dass meine Methode nicht funktioniert, weil wir die Lösung gefunden haben. Es wirkt bei jeder Person, die meine Methode anwendet, wenn Sie sich daran hält. Einfacher könnte es nicht sein! Die Amygdala ist ein lebendes Organ. Sie bewahrt uns oft vor Leid - aber unglücklicherweise müssen sogar gut geölte Maschinen manchmal gewartet werden und genau das müssen Sie jetzt tun.