Presseberichte


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The Chronicle, 19. Oktober 2006

Gedanken lesen

Nachdem er den Kampf gegen seine eigenen mentalen Dämonen gewonnen hat, hilft Charles nun anderen Menschen, die von Angst geplagt werden

Nach Jahren des Selbstzweifels und der Angst, hat Charles Lindens Selbstbehandlungsmethode mittlerweile über 70.000 Leiden geholfen, ihre Angst zu bekämpfen und ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen. MARK WALSH hat den Mann getroffen, dessen Internetimperium eine Begleiterscheinung seines eigenen Kampfes gegen seine mentale Dämonen ist.

Wenn die Sache nicht so Ernst wäre, würden sich Charles Lindens Geschichten darüber, wie die Angst Menschen das eigenen Leben zur Hölle machen kann, fast komisch. Diese Geschichten beinhalten eine Lehrerin, deren Verhalten sie dazu bringt, jede halbe Stunde aufzustehen um das Licht an und wieder auszuschalten und dem Studenten, der nicht sitzen bleiben kann, aus Angst heraus, dass ein Geldstück aus seiner Hosentasche fallen und ihm einen elektrischen Schlag verpassen könnte. Eine andere Frau wurde von dem Zwang getrieben, ständig ihr Bad neu zu fliesen, weil sie Angst hatte, dass jemand von ihrer Familie unabsichtlich eingemauert worden sein könnte. „Diese Angstlevels kommen leider sehr häufig vor – es scheint so, als ob die Menschen an einer Art psychotischem Verhalten leiden würden, dass sie nicht verstehen können, dennoch ist es in keinster Art und Weise psychotisch, es ist eigentlich nur eine kleine Angst, die durch eine sehr starke fixe Idee in eine extreme Länge gezogen wird”, erklärt Charles. Charles Linden hat einen sehr großen Einblick in das Denken von Menschen, die unter Zuständen der Angst, wie obsessive kompulsive Störungen oder auch Posttraumatische Stress-Störungen leiden. Er litt an Schulangst in seiner Kindheit, im Alter von 13 Jahren brachte seine Mutter ihn zum Arzt, nachdem er ihr erzählt hatte, er möchte nicht mehr leben. „Meine Eltern hörten erst dann zu, nachdem ich meiner Mutter auf dem Weg zur Schule erzählt hatte, ich möchte nicht mehr leben. Meine Mutter brachte mich daraufhin direkt zum Arzt”, erzählt er.

Hintergründe
„Richtige Hilfe bekam ich dort nicht, alles basierte auf einer einfachen medikamentösen Behandlung. Er gab mir ein veraltetes Antidepressivum und schickte mich wieder weg. Die Einstellung von ihm war wirklich herablassend, sie hatten nicht das Wissen, wie man Menschen mit Angststörungen helfen konnte und leider hat sich daran immer noch nichts geändert. Die Menschen werden einfach mit Medikamenten ruhig gestellt. Sie kümmern sich danach noch nicht einmal darum, welche Auswirkungen diese haben. Menschen mit einer Angststörung brauchen Unterstützung, wenn sie diese benötigen und nicht nur einmal die Woche einen festgelegten Termin”. Mit 19 dachte Charles er könne seine Dämonen hinter sich lassen, indem er nach Deutschland zog, doch sein Zustand holte ihn sehr schnell wieder ein und er musste wieder nach England fliehen und all seine Habsehligkeiten wie Auto, Apartment und Freundin zurück lassen. Übergewichtig, unfit und abhängig von einem Medikamentencocktail, der unter anderem Valium beinhaltete, die er gegen seine Angst nehmen musste, quälte sich Charles mehr oder minder schlecht durch einen Kurs an einer Universität und musste letztendlich herausfinden, dass es ihm so schlecht ging, dass er nicht mehr arbeiten konnte. „Es war wirklich erstaunlich. Diese Schmerzen in der Brust, diese Magenprobleme und die körperlichen Reaktionen war schrecklich – es zerriss mich beinahe. Die Medikamente verschlimmerten es nur noch, nur je schlimmer es mir ging, desto mehr Medikamente bekam ich verschrieben. Ich fühle mich so krank, dass ich es nicht beschreiben konnte.” Völlig verzweifelt begann Charles im Internet über seinen Zustand zu recherchieren. Monate lang studierte und hinterfragte er hunderte Studien von anderen Leidenden. Seine Arbeit resultierte in einem Leitfaden für andere mit verschiedenen Selbsthilfe Anleitungen und mentalen Techniken, die Charles an sich selbst ausprobiert hatte. „Ich stellte eine Liste zusammen, mit Dingen, die ich selbst versuchen wollte und wartete auf Ergebnisse und Veränderungen. Nach 6 Monaten hatte ich die Tabletten komplett abgesetzt und war wieder einigermaßen auf einem normalen Level angekommen”. Die normalen Behandlungsmethoden unterscheiden fünf verschiedenen Angststörungen: Obsessive, kompulsive Störung, Posttraumatische Stress-Störung, Panikstörungen, generalisierte Angststörung und Phobien. Charles ist sich sicher, dass all diese Angststörungen ein wichtiger Faktor verbindet. „Die meisten Menschen haben einen normalen Angstlevel, der nach dem der Schockzustand weg ist, wieder auf das normale Level zurück kehrt. Dieser Angstlevel wird während einer Angststörung immer weiter nach oben gedreht, bis er jede Minuten am Tag vorhanden ist” erklärt er. „Diese Angst ist der Treibstoff für die Störungen. Wenn man das einmal verstanden hat, bemerkt man wie den Menschen etwas klar wird und sie wieder in der Lage sind, mit ihren Probleme umzugehen."

Tausende
Als immer mehr der Betroffene durch seine „medikamenten-freie Methode“ wieder ihr Leben in den Griff bekamen, bemerkte Charles, dass er mehr Zeit in dieses Vorhaben stecken musste und er beschloss eine Internetseite zu gestalten und ein Team von Helfern einzustellen. Nach nur fünf Jahren eröffnete er Centers in Spanien, Deutschland, USA und Dänemark, die tausenden von Menschen helfen. Für eine Gebühr von 139 Euro können die Betroffenen die Linden-Methode erhalten, die aus einem Handbuch, CDs und aus einem Jahr Unterstützung besteht. Charles besteht darauf, jeden Cent zu erstatten: „Ich war an dem selben Punkt wie die Betroffenen, ich weiß wie furchtbar es sich anfühlt, wie belastend es ist. Es tut gut Menschen, vor allem jungen Menschen zu helfen, die noch am Anfang dieses Zustandes sind und ihnen zu helfen, bevor sich alles verschlimmert. Ich bin daran interessiert Menschen Geld abzunehmen, denen ich nicht helfen kann. So sind wir nicht. Die Menschen müssen verstehen, dass sie nicht krank sind, weder körperlich noch geistig – sie leiden an einer Verhaltensgewohnheit und weil das so ist, sind sie in der Lage ihr Unterbewusstsein wieder umzuändern. Unser Ziel ist es, dass sich diese Menschen wieder wohl fühlen.“

 

 

Daily Express, 25. Juli 2006

Die unglaubliche Kraft des positiven Denkens

Dein Verstand ist ganz erheblich mit deinem Körper verbunden. Das kann man dazu nutzen, deine Gesundheit wieder ins Lot zubringen, sagt Anastasia Stephens.

CHARLES LINDEN, 38, litt über 16 Jahren an Panikattacken bis er entdeckte, wie er seine irrationale Angst überwinden konnte. Charles, seine Frau Beth, 39 mit ihren beiden Kindern Charlie, 4 und Florence 30 Monate.

MEINE ANGST- und Panikattacken begannen als ich 12 Jahre alt war und begleiteten mich bis zu einem Alter von 28. Es begann damit, dass ich mir Sorgen machten, wie zerbrechlich das Leben doch war und ich bekam eine obsessive komplusive Störung und Agoraphobie, deshalb verschrieb man mir mit 12 Jahren das erste Mal Antidepressiva.

Mit 21, litt ich an akuter Angststörung und konnte nur das Haus verlassen, wenn ich ins Krankenhaus oder zum Arzt gehen musste. Mit 24 verschrieb man mir Valium, von dem ich abhängig wurde. In dieser Zeit hatte ich 8 bis 10 Panikattacken täglich. Nichts ging mehr. Mir wurde ständig eingeredet, es würde keine Lösung für meine Probleme geben.

Dann fing ich an mit Menschen zu sprechen, die ich im Krankenhaus sah und die, wie es schien einigermaßen geheilt waren. Ich schaltete ein Fragenbogen im Internet und fand eine Art Muster in den Antworten. Es schien aus verschiedenen Faktoren zu bestehen – körperliche wie Diät, Rauchen, Alkohol und Körperhaltung, psychologische wie Ablenkungstechniken, tägliche Routinearbeiten und Lebensfaktoren, wie schädliche tägliche Aktivitäten.

Ich versuchte zu verstehen, warum ein Körper Panikattacken hat und entwickelte eine Programm, dass darauf basierte, warum ich das Leben nicht fürchten soll, in dem ich speziell auf die Auslöser und auf die Dinge schaute, die scheinbar falsch liefen. Dann benutzte ich verschiedene kognitive Verhaltenstherapien, Positives Denken und neurolinguistische Techniken. In dem ich herausfinden konnte, was passiert war und warum, konnte ich vom Kopf her endlich etwas dagegen tun. Nachdem ich meine Perspektive verändert hatte, veränderte sich mein Leben in zwei Tagen. Nach nur zwei Wochen war ich wieder auf dem richtigen Weg und meine Panikattacken waren weg.

Beth brachte mich dazu, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben und anderen Menschen zu helfen, das war der Beginn der Linden-Methode. Mittlerweile gibt es in England, Deutschland, Spanien und der USA qualifizierte Kräfte und Therapeuten, die für mich arbeiten und tausenden von Menschen dabei helfen, etwas gegen Ihren Zustand zu tun.

 

 

Express and Star, 27. Mai 2006

Stress Experte plant örtliche Hilfe
von Sue Smith

Ein Stress-Experte auf Kidderminster, der seit seiner Kindheit unter Angststörungen litt, entwickelt eine Behandlungsstrategie um tausenden von Menschen weltweit zu helfen, die unter den gleichen Problemen leiden müssen.

Charles Linden, 38, litt seit seiner Kindheit bis zu seinem 26ten Lebensjahr unter Angststörung und hat nun ein Programm entwickelt, um anderen Betroffenen zu helfen.

Man kann Linden-Center in Kidderminster/England, Idaho/USA, Majorca/Spanien und Heidelberg/Deutschland finden. Seine Linden-Methode beinhaltet ein Handbuch und CDs, die man entweder direkt über die Linden-Center oder über den Buchhandel erwerben kann.

Seine Arbeit konzentriert sich darauf Menschen zu helfen, damit diese über viele Arten der Angststörung hinweg kommen können. Diese beinhalten: Panikattacken, obesessive kompulsive Störung, Posttraumatische Stress-Störung, wie das Golf-Krieg-Syndrom und Phobien.

Vorschriftsmässig
Charles Linden ist sich sicher, dass er genau weiß, wie er Menschen mit gleichen oder ähnlichen Problemen helfen kann, nachdem er Jahre lang selbst oder Agoraphobie gelitten hatte und extrem Tablettenabhängig war.

„Es gibt 19 Millionen Menschen in England, die unter Angststörungen leiden. Diese Tatsache ist eine der kostspieligsten für unsere Gesellschaft, denn durch die Angststörung verlieren viele Menschen Ihre Arbeit und soziales Umfeld. Als Kind hatte ich Angst, dass ich im Labor vergiftet, auf dem Rugby Feld umgebracht oder im Physik Unterricht durch einen Stromschlag getötet werden könnte.“

Obwohl seine Arbeit über die Grenzen von England hinaus geht, hat Charles Linden dennoch beschlossen in seiner Heimatstadt Kidderminster zu bleiben. Letztes Jahr zog sein Büro von der Church Street in den Ashlane Center in der Worcester Road um. „Mein Traum ist es, einen örtlichen Center zu haben, wo Menschen für ein verlängertes Wochenende hingehen können, wo sie sich sicher und komplett verstanden fühlen“

 

 

 

Birmingham Post, Tuesday, 29. Juni 2004

Wie geht man damit umgeht,
wenn Stress eine Lebensform ist?

Ein Center, der eine einzigartige Technik gegen Angst- und Panikstörungen anbietet, hat in Mittelengland aufgemacht. Gesundheitsexpertin Sophie Blakemore berichtet darüber.

Schwitzende Hände, Herzklopfen, Hitzewallungen und Schwindelgefühle. Unangenehme aber ganz normale Reaktion für jemanden, der plötzlich erschrickt oder in einer lebensbedrohliche Situation ist. Das Adrenalin strömt durch den Körper und die natürlichen Mechanismen des Angstinstinktes beginnen. Wie kann man aber mit diesen Symptomen umgehen, wenn sie in alltäglichen Lebenssituationen auftreten? Angst- und Panikstörungen gehören zu den verbreitsten psychologischen Störungen in England, jeder vierte muss durch diese Achterbahn der Gefühle gehen. Charles Linden aus Kidderminster weiß nur all zu gut, wie es sich anfühlt, wenn die Angst das Leben regiert.

Seine ersten Panikattacken hatte er im Alter von 12, als er noch zur Schule ging. Sein Zustand verschlechterte sich mit 19 als er für die Nato in Heidelberg arbeitete. Über einen Zeitraum von 4 Jahren wurde seine Angst immer stärker, eine Agoraphobie entstand und er konnte nicht mehr alleine die eigenen vier Wände verlassen. 1997 ging nach England zurück. Jahrelang versuchte er es mit Antidepressiva, Gesprächstherapien, kognitiver Verhaltenstherapie oder alternativen Therapien aus diesem Kreislauf herauszukommen, jedoch ohne Erfolg. Zum Schluss, völlig verzweifelt und ans Haus gefesselt begann er mit Recherche-Arbeiten über seinen Zustand. Er fing an, daran zu glauben, dass seine Angst keine mentale Krankheit war, sondern ein Verhalten das sein Verstand und Körper an den Tag legte, dass dem zufolge aber auch durch die richtigen Aktionen, Lebensführung, Denkweise und Haltung geändert werden konnte.

Er begann seine Medikamente zu entziehen und nach den 9 Säulen zu leben, die heute das Herzstück der Linden-Methode ausmachen. Ein Jahrzehnt später, ist er frei von Panikattacken und hat gerade einen Center in seiner Heimatstadt eröffnet, der Menschen mit Angststörungen, Phobien, obsessiven kompulsiven Störungen und Posttraumatischen Stress-Störungen hilft. Seine Methode ist absolut medikamentenfrei und völlig anders aufgebaut, wie die normalen psychologischen Therapien. Im Gegensatz zu diesen macht es sich einfache Techniken zu nutze um die Denkweise des Betroffenen zu ändern und so die Angst zu entkräften.

„Ich bin mir sicher, dass die Angst und Panikstörung nichts mit einer körperlichen Krankheit zu tun hat. Es ist ein Verhaltensmuster, dass auf Gewohnheiten und Instinkten basiert, die auch wieder geändert werden können“ so Charles Linden, jetzt 36 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes. Ich bin kein Psychologe, sondern ein Mensch, der auf dem höchsten Level der Angststörung war und ich weiß, wie sich das anfühlt. Als ich mit meinen Recherchen anfing, war ich wirklich verzweifelt und wollte einen Ausweg finden. Ich fing an, Informationen zu vergleichen, wie ein Gehirn arbeitet und wie Daten dort verarbeitet werden um daraus Verhaltensgewohnheiten zu erstellen und plötzlich machte alles einen Sinn. Es geht alles darum, wie man ein Verhalten und Gedankenprozesse verändern kann, ohne dabei alle Einzelheiten aus der Vergangenheit wieder hoch holen zu müssen.“

Die Liste der Menschen, die mit der Linden-Methode arbeiten beinhaltet, Studenten, erfolgreiche Geschäftsmänner, Gesundheitsspezialisten und den psychologischen Chef einer der führenden englischen Universitäten. Dr Allan Norris, ein beratender klinischer Psychologe und ein Mitglied der britischen psychologischen Vereinigung. Er arbeitet in der Nuffield Klinik in Birmingham und sagt, dass diese Methode eine wirklich beeindruckender Denkansatz ist, wie Menschen mit einer Angststörung geholfen werden kann.

„Es ist nicht ganz ungewöhnlich für Menschen mit einer Angststörung, dass sie sich einen eigenen Weg suchen, um aus dieser Situation wieder heraus zukommen“, sagt er „Eine Angststörung ist einfach eine übertriebene Art, wie man mit normalen Verhalten und Gefühlen umgeht. Diese Methode ist eine wirklich gute Sache für Menschen, die lernen möchten, wie sie etwas gegen Ihre Angst und Panikattacken tun können.“