Auch diese Symptome werden von der Angst ausgelöst


Wir wissen alle, dass Panikattacken, Atemnot, Durchfall etc Symptome sind, die direkt von der Angststörung ausgelöst werden. Es gibt aber auch diverse andere, die man nicht sofort mit einer Angststörung in Verbindung bringt.

Viele Betroffene denken deshalb, sie würden an anderen schlimmen Krankheiten leiden. Die ständige Angst davor, es könnte etwas anderes nicht mit ihnen stimmen verstärkt die Angststörung und treibt diese immer weiter voran, dadurch entstehen mehr Symptome und der Teufelskreislauf beginnt sich zu drehen.

Deshalb haben wir auf dieser Seite Symptome aufgelistet, die man vielleicht im ersten Moment nicht direkt mit der Angststörung verbindet, die aber dennoch direkt von dieser ausgelöst werden.

 

De-Personalisation und De-Realisation?

De-Realistion und De-Personalisation sind beides “disozziative Störungen” und die Menschen die unter einer der beiden Störung leiden, leiden möglicherweise auch unter der anderen.

Zuerst müssen Sie folgendes verstehen – De-Personalisation und De-Realisation sind ganz normale Angstsymptome. Obwohl sie sehr zerstörerisch sein können, sind sie komplett harmlos und Sie sollten sie wie ein Tagtraum ansehen. Sie bedeuten nämlich nicht, dass Sie deswegen unter irgendeiner Krankheit leiden, eine mentale z.B. oder dass Sie verrückt werden…es sind lediglich Symptome der Angst.

De-Personalisation:
Eine Veränderung im individuellen Selbstbewußtsein, man fühlt sich alsob die Erfahrung mit sich selbst, mit seinem eigenen Körper oder Bewusstsein völlig fremd sind.

Wörter, die man benutzt um diesen Zustand zu beschreiben sind: Unwirklich, körperlos, getrennt von sich selbst, weit weg von allem, nicht verbunden sein, alleine, seltsam, komisch, fremd, unpersönlich, tot, wie eine Marionette sein, roboter-ähnlich, wie leblos, zwei Dimensional, wie aus Watte, alles nur mechanisch machen, automatisiert, ein Zuschauer sein, seine Handlungen wie einen Film sehen, nicht mehr Herr seiner eigenen Gedanken sein, nicht mehr seine eigenen Gedanken unter Kontrolle haben.

De-Realisation:
Eine Veränderung in der individueller Erfahrung, wie man seine Umgebung wahrnimmt. Die Welt um einen herum fühlt sich unreal und unfamilär an. Wörter, die man benutzt um diesen Zustand zu beschreiben sind: Leerer Raum, wie durch einen Schleier schauen, ein sensorischer Nebel, in einem Einmachglass gefangen sein, wie in einem Goldfischglas sein, hinter Glas sein, wie in einem Film sein, sich seiner Umgebung nicht bewußt sein – davon getrennt sein, sich wie ein Beobachter fühlen, die Objekte im Raum ändern ihre Grösse, traumähnlich, wie ein Zeichentrickfilm, abnormal, wie alsob sich mein Kopf in einer Kugel befinden würde und ich würde die Welt um mich herum wie durch dickes Glas sehen.

Beide dieser Symptome werden direkt von der Angst ausgelöst und/oder sind Teil dieser Angst. Sie werden dadurch ausgelöst, wenn fehlgeleitete Nervensignale während eines Angstzustandes entstehen.

Obwohl diese Symptome sehr harmlos sind, sind sie sehr zerstörerisch – können ABER ganz schnell wieder eliminiert werden, indem Sie die Linden Methode benutzen, die direkt die Ursache der Angst an seinen Wurzeln im Organ Amydala angeht. Wenn der Angstlevel abnimmt, werden Sie auch diese Symptome der
De-Realisation und De-Personalisation ganz schnell loswerden.

 

Halluzinationen und Wahrnehmungsstörungen

Viele Menschen mit Angst- und Panikattacken haben ihre ersten Angst- oder Panikattacken in Folge von oder während der Einnahme von Substanzen erfahren, die Halluzinationen hervorrufende können, z.B. Kokain, LSD, Heroin und sogar Cannabis. 

Einige Klienten haben ähnliche Erfahrungen gemacht, nachdem Sie Medikamente eingenommen haben, die die Wahrnehmung von sensorischen Organen im Gehirn verändern. 

Durch diese Halluzinationen können Wahrnehmungsstörung erfolgen. Erfahrungsgemäss konnten wir auch Menschen helfen, die an diese Wahrnehmungsstörung verbunden mit Angst oder Panikattacken leiden.

Obwohl durch die Droge ihre Wahrnehmung von der Welt vorläufig geändert wurde, hat dies in unserer Erfahrung nur eine vorübergehende oder temporäre Wirkung. 

Glauben Sie es oder nicht, viele Medikament bewirken das absolut gleiche, wie die bekannten Drogen. Menschen mit Angststörungen oder auch Menschen mit Wahrnehmungsstörungen haben Zugriff auf Teile des Gehirns, auf den normalerweise nicht zugegriffen wird.  Es ist fast so, als ob Sie Ihre Sinne geschärft hätten; Bewusstsein, Sinne und Wahrnehmung werden erhöht, dadurch hat der Betroffene eine viel ausgeprägtere Wahrnehmung jeder Erfahrung, die er macht. Ob man nun durch Halluzinationen hervorgerufene  Wahrnehmungsstörungen hat oder durch Tabletteneinnahme eine chemische Veränderung im Blut und Gehirn geschaffen wird - die Wirkung an sich ist die Selbe.

Durch Entfernen der Angststörung, werden auch die durch Halluzinationen hervorrufende Wahrnehmungsstörung entfernt und damit werden auch die sensorischen Abnormitäten und Erfahrungen reduziert und entfernt.

Menschen, die einmal an einer Angststörung gelitten haben beschreiben oft neue Persönlichkeitseigenschaften, die auf einer liebevolleren, empfindlicheren und sensibleren Art basieren als früher, dieser Vorgang wurde sogar wissenschaftlich bestätigt. Das bedeutet, dass die Sinne auf eine Art und Weise durch die Angststörung geschärft wurden.

Sie haben einen Eingang in ein 'kreatives Kontrollzentrum' in ihrem Verstand geöffnet, den Sie nicht mehr schließen können, aber sehr wohl auf eine neue produktivere Art nutzen können, sobald sie die Angst und Panikattacken eliminiert haben. Das kann von enormen Vorteil für sie sein!

Charles Linden hat genau diese Erfahrungen am eigenen Leib gespürt.  Er nahm einen Cocktail von Medikamente, die seine Wahrnehmung von der Welt draußen völlig verändert haben, als er die Medikamente absetzte und seine unangebrachte Angst entfernt hatte, bemerkte er, wie sich seine Kreativität verbessert hatte, wie er neue psychologische Stärke und verbesserte Wahrnehmungen von Menschen und Situationen erhalten hatte. Viele unserer Klienten beschreiben uns genau das Selbe.

 

Die Furcht verrückt zu werden und die Kontrolle zu verlieren.

Viele Betroffene haben die Furcht verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren, aber bleiben Sie ganz ruhig, Sie werden nicht verrückt. Verrückt zu werden ist keine bewusste Aktion. Diejenigen, die ernsthaft an mentalen Krankheiten leiden, wissen nicht, dass Sie sich auf den Weg dorthin befinden. Sie denken, es wäre alles in Ordnung mit ihnen. Meistens sind es die Angehörigen oder das Umfeld, das bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Alleine der Gedanke daran, man könne verrückt werden, ist im Endeffekt die Bestätigung, dass das nicht der Fall ist.

Gedanken sind ein unterbewusstes Produkt von Gehirnaktivität. Wenn Sie ängstlich, sauer, traurig oder gestresst sind, werden Ihre Gedanken dadurch beeinflusst. Nicht nur durch ihre Stimmung, sondern auch durch die Chemie in Ihrem Körper. Der Blutsauerstofflevel kann die Gehirnaktivität und das Zentrale Nervensystem genauso beeinflussen, wie andere chemischen Körperstoffe wie z.B. Adrenalin, Hormone oder sogar Vitamine. Diese unangenehmen Gefühle und Emotionen und völlig irrationale Ängste können weder ihnen noch anderen etwas antun. Sämtliche Gedanken sich selbst oder anderen Menschen etwas antun zu können, sind nur seltsame Wahrnehmungen. Wenn sich ihr Körper wieder mehr entspannend und weniger ängstlich sein wird, werden auch ihre Gedankengänge auf ein normales Level zurückkehren.

Dramatischer Ansteigen sexueller Gefühle

Wenn sich das Gehirn mit beunruhigenden und konfusen Nachrichten, die vom gesamten Körper kommen befassen muss können manche Gedanken des Gehirns ein wenig beunruhigend und übertrieben sein.

Sexuelle Gedanken und Gefühle sind eigentlich immer sehr stark. Selbst bei guter Gesundheit sind sie dazu da, den Anziehungsmechanismus wenn wir Menschen treffen, die wir attraktiv finden voranzutreiben und sexuelle Gefühle zu erzeugen, wenn wir etwas für Menschen empfinden. Diese Gefühle können während der Angst übertrieben wirken oder sogar in Gefühle oder Gedanken umschlagen, die wir normalerweise als unakzeptabel empfinden würden.

Manche Menschen haben plötzlich Gefühle von perverser oder homosexueller Natur. Oder man hat das Gefühl, dass Gegenüber so attraktiv zu finden, dass man alles dagegen tun muss um ihn nicht gleich „anzuspringen". Das bedeutet nicht, dass Sie verrückt werden, Ihre Sexualität ändern oder gar bisexuell werden. Diese Gefühle entstehen lediglich in Ihrem Gehirn und verändern das, was Sie selbst über sich denken. Nehmen Sie keinerlei Notiz von diesen Gefühlen. Wie alle unnatürlich Symptome die Sie während einer Angst entdecken, sind auch diese nur zeitlich begrenzt und werden nach einer Zeit vorbeigehen.

 

Hyperaktivität

Hyperaktivität bedeutet eine Vielzahl an Gefühlen zu beschreiben, die dazu führen, dass man denkt, man müsse schneller reden und schneller Dinge tun. Es kann einen konfus und irrational machen und einem Dingen tun lassen, die man normalerweise nicht tun würde. Dieser Vorgang ist allerding ein ganz normales Symptom  der Angststörung und kann auch bei Medikamenteeinnahme oder dem Enzug davon noch einmal verstärkt werden. Der Grund davon ist häufig der erhöhte Adrenalinlevel im Körper. Diese Symptome werden also direkt verschwinden, wenn die Angststörung sich auflösen wird.