Linden Methode - Blog 37

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Celia Hambrecht (Mutter der 12 jährigen Louise)

 

Was sind die Symptome der Schulphobie?

Was verursacht Schulphobie?

Wie verbreitet ist Schulphobie?

Geht die Schulphobie meines Kindes im Erwachsenenalter weiter?

Können Kinder mit Schulphobie geheilt werden?

 

 

Was sind die Symptome der Schulphobie?

Schulphobie ist eine Art der Angststörung in der Kindheit. Es ist auch bekannt, dass Trennungsangst ein Grund dafür ist, also die Sicherheit aufzugeben, das gewohnte Umfeld, die Eltern, das Zuhause zu verlassen.

Die meisten Kinder finden den Schulbesuch aufregend und vergnüglich, obwohl natürlich beinahe alle Kinder Zeiten haben, wo sie nicht gerne zur Schule gehen möchten. Dies geschieht allerdings weit öfters im fortgeschrittenen Alter, wo Kinder mit strengeren Schulaktivitäten oder Prüfungen konfrontiert sind oder sich vielleicht mit Freunden gestritten haben. Dies alles ist ein normaler Teil des Erwachsenwerden.

Kinder, die eine Schulphobie entwickeln, werden jedoch immer ängstlicher und versuchen immer mehr Vermeidungstaktiken anzuwenden, um nicht in die Schule gehen zu müssen. Eltern sollten in diesem Fall angebracht reagieren. Wenn ihr Kind regelmäßig sagt, dass es zu krank sei, um in die Schule zu gehen, sollten sie dennoch diesen Vorgang nicht unterstützen und das Kind zum regelmäßigen Schulbesuch ermuntern, nur so kann ein Angstverhalten umgangen werden.

Schulphobie kann sich auf verschiedene Art und Weise zeigen:

  • Ständige Gedanken und Ängste über die Sicherheit von sich selbst oder den Eltern
  • Sich weigern, in die Schule zu gehen
  • Häufig auftretende Magenschmerzen und anderen physischen Beschwerden
  • Sorgen darum einmal nicht zuhause zu übernachten
  • Panik wenn man sich von den Eltern trennen muss
  • Schlaflosigkeit oder Alpträume
  • Nicht mehr nach draußen gehen wollen
  • Hartnäckiges Benehmen
  • Bemerkungen über Sorgen oder Ängste, dass den Eltern etwas passieren könnte
  • Schwierigkeiten haben, schlafen zu gehen
  • Alpträume haben
  • Übertrieben und unrealistische Ängste vor Tieren, Monster, Einbrechern
  • Furcht davor, alleine in der Dunkelheit zu sein
  • Panikartige Attacken, wenn man in die Schule gehen soll

Diese Periode im Leben eines Kindes ist nicht nur beunruhigend und unheimlich für das Kind selbst, aber auch Frustrieren und Beunruhigend für die Eltern des Kindes.

 

Was verursacht Schulphobie?

Schulphobie entwickelt sich eigentlich auf dieselbe Art wie eine Angststörung bei Erwachsenen. Es ist für ein Kind immer schwierig, das Haus zu verlassen, wenn es eine längere Zeit daheim war, z.B. nach den Ferien oder nach einer Krankheit. Faktoren wie ein Umzug, eine Scheidung oder einen Trauerfall können bei einem Kind immensen Stress verursachen und ein gestörtes, ängstliches Benehmen auslösen, das dann auch in eine Schulphobie eskalieren kann.

Außerdem verstärkt die Familie des Kindes oft unabsichtlich die Schulphobie-Symptome. Wenn ein größeres Erlebnis in einer Familie geschieht, wie z.B. ein Umzug, zeigt ein Kind oftmals ein neues Verhalten, diese kann ängstlich, niedergeschlagen, deprimiert sein. Wenn das Kind dann unbeabsichtigt in diesem neuen Verhalten durch die Eltern ermutigt wird, durch z.B. zusätzliche Aufmerksamkeit, wird diese Verhalten verstärkt und das Kind hat die Möglichkeit ein neues Verhalten zu etablieren, z.B. mit einer Trennung dann nicht mehr zurecht zu kommen.

Im Alter von etwa 13 hatte ich eine Phase, die mein Doktor 'Schulphobie' nannte. Ich wurde irrational ängstlich, deprimiert und hatte Furcht. Ich nahm ständig die Hilfe der Schulkrankenschwester in Anspruch oder rief meine Mutter an, um Sie zu bitten, mich von der Schule abzuholen. Diese Angstgefühle sind für ein Kind in diesem Alter mehr als schrecklich und vor allem auch unheimlich, weil das Kind das erste Mal bemerkt, dass das Leben nicht nur aus Spiel und Spaß bestehen kann, also nicht auf dieser oberflächlichen Weise abläuft. Auch die Erfahrung der Sterblichkeit ist für ein Kind dieses Alters ein riesiger Schock und kann immense Verzweiflung auslösen, wenn die Eltern darauf nicht richtig reagieren.

 

Wie verbreitet ist Schulphobie?

Eine Studie in der USA zeigt auf, dass 1,3% von den 14-16 jährigen und zwischen 4,1 und 4,7% von den 7-11 jährigen Kindern an einer Schulphobie leiden und dass 5% von allen Schulkindern dadurch zu "Schulablehnern" werden. International liegt der Schnitt bei 2,4%. Das durchschnittliche Alter beträgt 7,5 - 10,3 Jahre.

 

Geht die Schulphobie meines Kindes im Erwachsenenalter weiter?

Auf die sehr lange Sicht gesehen kann sie zu Angst- und Panikstörungen in Erwachsenenalter führen, wie auch in meinem Fall, und es gibt sogar Beweise, dass diese Kinder für ernste Geisteskrankheit etwas anfälliger sind.

Die Wissenschaft schlägt vor, dass ein großer Aufwand an Behandlungen nötig ist, dass die Schulphobie nicht in eine Angststörung im Erwachsenenalter übergeht.

 

Können Kinder mit Schulphobie geheilt werden?

Es ist äußerst wichtig, dass Schulphobie so früh wie möglich behandelt wird. Deshalb hat die Linden Methode ein ganzes Kapitel über Kinderängste gewidmet, die den Eltern eine Anleitung gibt, wie man den Kindern effektiv helfen kann. Kindern sind nicht in der Lage die Linden Methode alleine umzusetzen, dennoch ist es von großem Vorteil, wenn die Eltern wissen, wie man sich richtig verhält. Ein Kind reagiert immer auf das Verhalten der Eltern. Wenn diese die Angst verstärken und zum Hauptthema machen, wird sich diese Angst auch immer weiter bei dem Kind etablieren.

Die Linden Methode geht direkt die Wurzel der Angststörung an und hat sich auch auf dem Bereich der Schulphobie als effektiv und permanente Lösung gezeigt. Die Methode wurde gleichermaßen erfolgreich von Kindern und von Erwachsenen verwendet.

Es gibt keine andere Therapie, die solch enormen Erfolg verzeichnen kann auf den Gebieten der Panikstörung, Angststörung, Phobien, PTSS, zwanghaften Störungen und generalisierten Ängsten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen eine effektive Lösung aufzeigen. Sollten Sie sich für weitere Informationen bezüglich der Linden Methode interessieren, klicken Sie bitte hier um auf meine Internetseite zu gelangen.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Ihr Charles Linden