Julies Geschichte - eine Mutter mit der Angst sie könne ihren Kinder etwas antun


Der Linden Methode BLOG – 3

Julie's Geschichte

Eine Mutter kämpfte gegen ihre zerstörerischen Gedanken…

Julie, eine Mutter von zwei Kindern, hatte eine Angststörung. Diese Angststörung machte sich bei ihr durch Panikattacken und zerstörerische Gedanken bemerkbar. Einer der erschreckensten Gedanken von ihr war, sie könnte ihren Kindern etwas antun. Drei Monate nachdem sie die Linden Methode benutzt hat, ist Julie nun angstfrei und hat vor allem nicht mehr länger diese erschreckenden Gedanken.

Lesen Sie, wie Julie ihr zerstörerisches Gedankenmuster beschreibt und wie sie die Linden Methode benutzt hat, um endlich aus diesem Teufelskreis herauszukommen.

„Die Linden-Methode war der Schlüssel für mich um wieder zu einem normalen Leben zurückkehren zu können. Bevor ich diese Angststörung bekam war ich die typische Mutter, die immer besorgt und bemüht war, dass es meinen Lieben gut ging. Ich genoss diese Leben. Als mein Sohn Jack dann an Asthma erkrankte, war ich sehr besorgt um ihn. Wenn ich jetzt zurückblicke weiß ich, dass diese Besorgnis fast zwanghaft war. Mein ganzer Tagesablauf  basierte darauf, Jacks Gesundheit zu überprüfen, und das war natürlich nicht immer möglich.“

Julies Leben hatte nur noch den Inhalt „Jacks Asthma“ und ein Teil davon waren seine Allergien gegen Hausstaub und Katzen. Daraus folgte, dass ihre täglichen Arbeiten sich extrem und fast schon ritualmässig darum drehten und schnell hatte sie den Punkt erreicht, wo das alles zwanghaft wurde.

„Ich bin sehr stolz auf mein Zuhause und war schon immer bedacht darauf. Aber Jacks Allergie gegen Staub brachte mich zu einer neuen Mission – ich versuchte jedes Staubkorn zu entfernen. Alles musste „Jack-freundlich“ sein. Wir gaben sogar unsere zwei Katzen weg und meine Tochter Chloe litt furchtbar darunter. Sie machte mich dafür verantwortlich und darunter litt auch ihre Beziehung zu ihrem kleinen Bruder.“

Julie's Beziehung zu Chloe wurde immer schlimmer und darunter litt auch Ihre Ehe mit James.

„Alles änderte sich, ich hatte immer öfters mit meinem Mann Probleme. Ich war fast den ganzen Tag alleine zuhause mit meinen Kindern, hatte täglich Panikattacken und das Gefühl, ich würde nicht mehr alles schaffen können. Mein Mann versuchte mich zu verstehen, aber ich war ehrlich gesagt auch nicht in der Lage ihm deutlich zu machen, was ich empfand – ich konnte mich ja selbst nicht verstehen.“

Julie hatte immer mehr das Gefühl isoliert zu sein, dazu kamen noch diese zerstörerischen Gedanken. Gedanken, die so schlimm waren, dass es für sie peinlich war, diese jemanden mitzuteilen.

„Als erstes muss ich sagen, dass ich meine Kinder wirklich liebe. Ich wäre nie im Stande gewesen ihnen etwas anzutun. Dennoch hatte ich plötzlich diese schockierenden Angstgedanken. Wenn ich in der Küche stand und das Abendessen zubereitete und ein Messer in den Händen hielt kamen plötzlich die Gedanken hoch, wie ich damit Jack etwas antun würde. Diese Bilder kamen in meinen Kopf und ich konnte sie nicht mehr los werden. Es war der reinste Horror.

Ich musste den Raum verlassen. Ich fühlte mich so schuldig und ich hasste mich selbst. Die ganze Sache endete oft darin, dass ich im anderen Zimmer dann eine Panikattacke hatte, Jack rief nach mir, aber ich konnte nicht antworten oder zu ihm gehen, aus Angst ich könnte ihm etwas antun. Es war so erschreckend. Ich konnte niemanden davon erzählen auch nicht James, denn was sollte er von mir denken: einer Frau, die ihrem Sohn etwas antun könnte?“

Als Julie die gleichen Gedanken bezüglich ihrer Tochter bekam, wusste sie, dass sie etwas tun muss.

„Ich schaute jede Nacht nach meinen Kindern, ob sie ok wären und schaute in Chloes Bett und hatte plötzlich den Gedanken wie leicht es wäre sie im Schlaf zu ersticken. Ich fühlte mich so schuldig. Ich war so entsetzt, ich hatte das Gefühl nichts mehr unter Kontrolle zu haben. Je öfters ich diese Gedanken hatte, desto mehr war ich mir sicher, keine gute Mutter mehr zu sein und desto panischer wurde ich, es wurde schlimmer und schlimmer.“

Julie ging es so schlecht, dass sie sich letztendlich doch ihrem Mann mitteilte. Obwohl James über die Dinge extrem beunruhigt war, hatte er das Gefühl, dass alles einen guten Grund haben müsste: „Als erstes dachte ich, dass es eine Art postnataler Depression wäre und die Sorgen um Jack. Wir dachten, es würde einfach von selbst wieder weg gehen. Wenn ich jetzt darüber nachdenken, weiß ich wie verrückt das war. Als ich schließlich mit Freunden über Julies Symptome sprach, sagten sie mir, dass sich das Ganze eher nach einer Angststörung als nach einer postnatalen Depression anhören würde. Einer meiner Freunde erzählte mir von der Linden Methode. Das war wirklich der Wendepunkt. Als Julie mit der Methode begann, veränderte sie sich sehr schnell.“

Julie erklärt, wie die Linden Methode ihr geholfen hat:

„Nachdem ich die Methode drei Monate benutzt hatte, war ich ein anderer Mensch. Ich war wieder eine Mutter. Ich war wirklich an einen Punkt angelangt, an dem ich Angst hatte alleine daheim zu sein mit meinen Kindern, ich hatte so Angst bezüglich dieser Gedanken ihnen etwas antun zu können. Ich hatte Angst die Kontrolle zu verlieren und es eines Tages tatsächlich zu tun.

Dann aber sprach ich mit Charles und er erklärte mir, dass diese zerstörerischen Gedanken durch meine Angststörung ausgelöst werden und nur ein weiteres Symptom dieser waren, die, wenn meine Angststörung weg gehen würde, auch verschwinden würden. Er hat wirklich damit Recht!

Über Monate hinweg dachte ich, wenn diese Gedanken nur stoppen würden, würde es mir besser gehen und meine Angst würde auch weggehen. Deshalb gewöhnte ich mir verschiedene Rituale an, um mich von meinen Kindern fernzuhalten und dadurch diese Gedanken loszubekommen. Natürlich verstanden sie nicht, warum ihre Mutter plötzlich so abweisend zu ihnen war und warum ich sie nicht mehr in den Arm nehmen konnte. Aber ich dachte, ich tue mein Bestes, um ihnen nichts anzutun.

Ich weiß jetzt, dass ich der Angst und den Gedanken Kontrolle über mich gegeben habe. Die Linden Methode hat mir aufgezeigt, dass ich diese Kontrolle wieder zurückerlangen konnte. Jetzt bin ich nicht länger ängstlich, die Panikattacken sind weg und ich habe keine dieser Gedanken mehr.“

Julie war schon immer gegen Medikamenteneinnahme, deshalb kam ihr die Tatsache, dass die Linden Methode komplett medikamentenfrei ist, sehr entgegen.

„Ich hatte sowieso das Gefühl keine Kontrolle mehr zu haben und deshalb wollte ich eine Methode finden, die mich meiner letzten Rest-Kontrolle nicht auch noch berauben würde. Es war mir klar, dass ich wieder damit anfangen musste, wie eine Mutter zu handeln. Meine Kinder haben das nämlich verdient. Ich wusste aber, wenn ich Antidepressiva nehmen würde, könnte ich mich gar nicht mehr um sie kümmern. Das war der Grund, warum ich nicht zum Arzt gehen wollte, weil ich im Vorfeld schon so viel über Menschen gehört hatte, die über Jahre hinweg mit diesen Tabletten vollgepumpt wurden. Ich wollte das weder für mich noch für meine Familie. Deshalb war die Tatsache, dass die Linden Methode ohne Medikamente auskommt sehr wichtig für mich.“

Julie lernte auch, dass sie nicht alleine war.

„Die Gespräche mit Charles zeigten mir auf, wie weit verbreitet diese Gedanken waren. Charles verstand mich total, denn auch er hatte sie während seiner Angststörung. Sie glauben gar nicht, wie es sich anfühlt, wenn man mit jemanden spricht, der genau versteht, was man durchmacht.

Durch die Linden Methode bemerkte ich, dass ich keine schlechte Mutter bin. Ich wollte nicht tief in mir drin meinen Kindern etwas antun. Charles zeigte mir auf, dass meine Angststörung dafür verantwortlich war und die Lösung dafür war, gegen die Angststörung etwas zu tun.

Meine Beziehung zu meinen Kindern ist wieder wunderbar und ich bin sehr dankbar darüber, dass sogar die Beziehung mit Chloe wieder in Ordnung ist.

Da sie älter ist als mein Sohn hatte sie leider viel mehr mitbekommen und wusste, dass mit mir irgendetwas nicht in Ordnung gewesen war. Meine Ehe ist wieder harmonisch und ich bin froh, dass James mir so geholfen hatte. Die Tatsache, dass ich Charles jederzeit anrufen konnte, wenn ich das Gefühl hatte ich hätte einen schlechten Tag war mehr als hilfreich. Ohne ihn wäre ich nie so weit gekommen.“ 

 

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