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Fünf Fakten, die Sie über Angst, Angststörungen und generalisierte Ängste wissen müssen:

  • Sie sind nicht geisteskrank, Sie haben eine Angststörung

  • Angst wird nicht von einem chemischen Ungleichgewicht verursacht

  • Angst erfordert keine Medikamentenbehandlungen

  • Angst kann Sie nicht verrückt werden lassen, egal welche Symptome, Gedanken oder Empfindungen, Sie haben.

  • Angst erfordert keine Therapie, Hypnose, Kräuterbehandlungen, oder irgendeine andere Art der passiven Therapieform. Sparen Sie sich Ihr Geld!

 

Was ist eine Angststörung? Einfach ausgedrückt ist es ein Zustand der uns dazu bringt, unangebracht mit Furcht/Angst auf normale Gedanken und Ereignisse zu reagieren.

Der Ausdruck „Störung" ist eigentlich der falsche Name für diesen Zustand, weil er damit ausdrückt, dass etwas medizinisch nicht mit uns in Ordnung ist, das ist aber nicht der Fall…

Eine Angststörung setzt unangebrachte Angst voraus. Diese Angst bewirkt, dass sich Ihr Angstlevel auf einen höheren Level der Angst festsetzt. Ihr Gehirn denkt, dass dieses neue Level angebracht ist und übernimmt das ängstliche Benehmen, es wird instinktiv, wie andere körperliche Reaktionen die Verdauung, Blutzirkulation und das Atmen. Die daraus resultierende Angststörung kann viele Symptome, Gedanken und Empfindungen der Angst verursachen…, obwohl unpassend, denn sie werden von keiner wirklichen Gefahr verursacht, fühlen sich diese Symptome dennoch sehr real an.

Ihr Angststörung wird hauptsächlich von einem System in unserem Körper verursacht, welches uns dabei hilft angebracht zu reagieren, wenn wir einer Drohung ausgesetzt sind. Wenn diese Stimulation ständig wiederholt wird führt das dazu, dass ein Level in einem kleinen Organ namens Amygdala ständig stimuliert wird und auf ein höheres Niveau gesetzt wird. Dieser Prozess wird angepasstes Erlernen (operante Konditionierung) genannt, es ist der Prozess, den wir machen, wenn wir etwas Neues erlernen.

Der für seine Erforschung der Operanten Konditionierung bekannteste Wissenschaftler ist Burrhus Skinner. Die Forschungsbefunde dieses Herrn sind der Schlüssel zur Bewältigung einer Angststörung.

Die Amygdala ist wie ein kleiner Schalter, sie steht entweder auf „Angst ein” oder „Angst aus”, wenn sie auf Angst aus steht, kann sie nur durch eine  provozierende Primärvalenzen, zum Beispiel eine lebensbedrohliche Situation auf Angst „an” gebracht werden. Leider kann der Schalter aber auch in seiner Angst „ein” Position stecken bleiben, das ist der Fall, wenn sich eine Angststörung etabliert.  

Dieser Vorgang wird durch vielerlei Sachen ausgelöst, z.B. Trauerfälle, Stress, Sorgen, Nöte etc und erzeugt ängstliche Gewohnheiten, die schnell in eine Angststörung mit Angst- und Paniksymptomen eskalieren können, wie:

Soziale Ängste, Situationsbedingte Ängste, Phobien, OKS (zwanghafte Störung) PTSS (posttraumatische Stresstörung), Panikattacken etc.

Ja, ich sage absichtlich Symptome! Diese Ängste sind keine separaten Störungen, es sind Symptome der Angststörung.

WARUM?

Weil jede 100%ig von Ihrer zugrunde liegenden Angststörung abhängt. Nehmen Sie die Angststörung weg, und PTSS, OKS, soziale Ängste, Phobien und all die zugehörigen Empfindungen gehen weg! TATSACHE!

Auf der Welt leidet jeder 4te Mensch irgendwann in seinem Leben an einer Angststörung!

Eine Angststörung ist eine schwächende und manchmal sehr erschreckende Störung, die den Betroffenen dazu bringt, sich physisch und auch psychisch zurückzuziehen und nicht mehr am Leben teilzunehmen. 

Niemand kann nachvollziehen, es sei denn, die Person hatten selbst einmal eine Angststörung, wie alleine, ängstlich und verzweifelt man sich bei dieser Störung fühlen kann.

Der „Teufelskreis” der Angst eskaliert, und der Leidende beginnt damit, Vermeidungstaktiken zu etablieren, um damit die Angst kontrollieren zu können, dadurch verschlimmert sich seine Situation.  

Gibt es eine wirkungsvolle Behandlung gegen eine Angststörung?

Eine wirkungsvolle Angstbehandlung sollte dieses Ungleichgewicht der Amygdala direkt ansprechen. Die richtige Behandlung sollte nicht Zeit damit verbringen Lebensumständen oder Ereignissen Schuld dafür zu geben, es sollte Ihnen einfach die Lösung geben, die Sie brauchen, um Ihre Angst schnell eliminieren zu können und somit zu einem sorgenfreien Leben zu rückkehren zu können.  

 

Angst-/Panikattacken und Panikstörung

Es sind drei Arten der Angst/Panik bekannt:

Spontane Panik, diese Panik kann jederzeit kommen ohne Rücksicht auf Standort oder Situationen. Die Panik braucht keinen externen Katalysator. Eine spontane Panik passiert oft während des Schlafes, weckt den Leidenden auf und produziert bei ihm die Angst einen Herzinfarkt haben zu können.

Ein Panik wird durch das Unterbewusstsein gesteuert und durch einen ungewöhnlichen Gedanken oder eine Empfindung ausgelöst, die durch die zu Grunde liegende Angst verursacht wird.

Mit anderen Worten, wenn Angstempfindungen oder beunruhigende Gedanken, die durch eine Angststörung verursacht werden in einem Menschen hochkommen, reagiert dieser mit einer Panik.

Das Gehirn ist darauf programmiert worden, mit Angst auf Angst zu antworten, dadurch wird eine provozierte, gewohnte oder instinktive Panik geschaffen. Das alles wird dann im unterbewussten Verstand gespeichert und von der Amygdala kontrolliert. Die Amygdala ist ein kleines, aber sehr wichtiges Organ, das die Angst und andere emotionale Antworten reguliert.

Durch diese Reaktionen bildet sich ein Teufelskreis der Symptome; je mehr Symptome entstehen, umso mehr gerät die Person in Panik, je mehr sie in Panik geraten, desto mehr treten die Symptome auf. Dadurch wird ein Teufelskreis der Angst geschaffen, dem sehr schwierig zu entkommen ist.

Die Amygdala „erlernt”, dass dieses neue Angstniveau der neue „Maßstab” für Ihren Angstbarometer ist. Beim nächsten Mal, wenn Sie einen ängstlichen Gedanken haben, wird die Reaktion der Amygdala darauf immer intensiver… bis sie schließlich automatisch reagiert.

Angst erzeugt Furcht, Furcht erzeugt Angst… und der Teufelskreis beginnt.

 

Situationsbezogene Panik

Diese Panikattacken entstehen im Bezug auf eine bestimmte Situation oder Stelle, wo man ein ängstliches Verhalten befürchtet und sind normalerweise die Antwort auf Platzangst oder andere  Ängste in einer Situation, mit der Sie schon einmal eine schlechte Erfahrung gemacht haben.

Obwohl diese Angstattacken normalerweise in bestimmten Situationen geschehen, werden sie nicht von dieser Situation verursacht.

Beispiel: eine Frau hat eine Panikattacke in einem Bus. Sie verbindet die Angst mit dem Bus und wird auch weiterhin Attacken in Bussen haben. Dennoch ist der Bus nicht der Auslöser dieser Panik.

Es ist wichtig, zu verstehen, dass der Katalysator für Ihre Sorge irrelevant ist. Egal, was Sie schon durchgemacht haben, an welcher Stelle oder in welcher Situation, Sie sind dennoch in der Lage wieder in diese Situation zu gehen und sie zu meistern, egal was man Ihnen darüber schon gesagt hat!

Es gibt keinen Grund dafür, Medikamente gegen die Angst einzunehmen oder teure Psychotherapiesitzungen zu belegen.

Es ist am Wichtigsten, dass jede Behandlung für Angststörungen, Panikattacken oder Phobien das Ungleichgewicht in der Amygdala direkt ansprechen sollten, da es dies ist, was Ihre Angststörung auslöst. Dies kann schnell, leicht und mit permanenten Erfolgen erreicht werden.

  

Generalisierte Angststörung

Was ist generalisierte Angst? Die generalisierte oder allgemeine Angststörung ist viel umfangreicher als eine normale Angst. Sie ist „chronisch” und füllt jeden Tag mit übertriebenen Sorgen und Spannungen, obwohl nichts passiert, was diese Sorgen auslösen könnte. Eine generalisierte Angst zu haben bedeutet, immer auf der Hut vor einer Bedrohung zu sein, sich oft übertrieben um die Gesundheit, Geld, das Wohl der Familie oder seines Berufes zu kümmern.

Auch die generalisierte Angststörung ist ein Symptom der Angststörung, weil sie ohne die zugrunde liegende Angststörung nicht existieren könnte.

Eine generalisierte Angststörung produziert sehr oft unpassende und manchmal unheimliche Gedanken, manchmal gewalttätiger oder sexueller Natur. Manchmal reicht alleine der Gedanke daran, irgendwie durch den Tag zu kommen aus, dass der Betroffene voller Angst aufwacht.

Durch den erhöhen Adrenalinspiegel wird der Stressfaktor des Betroffenen auf einen höheren Level gehoben und dadurch das ausgelöst, was wir generalisierte oder verallgemeinerte Angst nennen.

Dies bedeutet, dass der Körper auf einem viel höheren Niveau der Angst funktioniert, die eine ganze Liste von ängstlichen Gefühlen, Emotionen und Empfindungen verursacht.

Was sind die Symptome der generalisierte Angststörung? Leute mit generalisierte Angststörung können sich nicht von ihren Ängsten trennen, obwohl sie normalerweise merken, dass diese intensive Angst völlig unangebracht ist.

Ihre Angst wird von physischen Angstsymptomen, besonders Erschöpfung, Kopfschmerzen, Muskelspannung, Muskelschmerzen, Schwierigkeiten zu schlucken, Zittern, Reizbarkeit begleitet.

Es kann sein, dass sich Leute mit generalisierter Angststörung atemlos fühlen. Oder vor sich selbst ekeln, was dazu führt, dass man häufiger das Badezimmer aufsuchen muss und z.B. ständig das Bedürfnis hat, sich die Hände zu waschen. Generalisierte Angst ist ständig vorhanden und kann während des ganzen Tages und auch während Nacht Angst- und Panikattacken verursachen.

Personen mit einer generalisierten Angststörung sind außer Stande sich zu entspannen, und sie können leichter als andere Leute erschrecken. Sie tendieren dazu, Konzentrationsschwierigkeiten zu haben. Oft einhergehend mit Schlafproblemen.

Die Symptome, die sie während einer generalisierten Angststörung erfahren sind meistens etwas leichter, als die während einer Panikattacke. Obwohl natürlich sehr bedrückend machen sie sich weniger bemerkbar. Es kann einem schlecht werden, das Herz schlägt schneller oder die Herzfrequenz ist unruhig. Man schwitzt mehr, ist schweißbedeckt, man fühlt sich schwindelig oder wackelig auf den Beinen, man hat eine innere Unruhe.

Sie können beunruhigende Gedanken bekommen oder sich deprimiert fühlen, dies ist völlig normal und geht vorbei, es ist lediglich eine Antwort auf die Angst und darf nicht mit einer Depression verwechselt werden. Erinnern Sie sich daran, dass diese Gedanken, obwohl unangenehm, völlig harmlos sind.

Es bedeutet nicht, dass Sie einen Arzt aufsuchen müssen. Diese Art Angst wird leider oft fehldiagnostiziert und ist nur der Freischein für den Arzt Ihnen Antidepressiva zu verschreiben.

Die generalisierte Angststörung betrifft etwa 4 Millionen erwachsene Amerikaner und über zweimal so viele Frauen wie Männer. Sie kann Menschen jedes Alters und jedes Lebenszyklus befallen.

Muss ich mich mit der generalisierten Angststörung abfinden? Nein, müssen Sie nicht. Ich kann Ihnen zeigen, dass Sie wieder ohne Medikamente gesund werden können und das schnell, effektiv und permanent.

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